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17.09.2020

Silberberg-Aussicht

Wie kann es sein, dass ich unzählige Male Feldberg und Herzogenhorn besucht habe, aber nie den Silberberg?

Gut, eine mögliche Erklärung wäre die schwierigere Erreichbarkeit. Ziemlich weit weg von der nächsten öffentlichen Straße, so dass man für Aufnahmen bei Sonnenauf- oder -untergang auf jeden Fall einen Teil des Weges im Dunklen zurücklegen muss. Und einen Rundumblick wie auf dem Herzogenhorn gibt es auch nicht, man muss sich mit den Lücken im Wald am Wanderpfad begnügen (wobei der Weg für sich schon ein Erlebnis ist).

So ein dunstiges Wetter ist normalerweise nicht das, was ich beim Fotografieren bevorzuge. Diesmal hatte es allerdings den Vorteil, dass das Ortsbild von Todtnau, das sich nicht so einfach harmonisch in ein Landschaftsbild fügen will, nur schemenhaft zu erahnen ist.

Blick vom Silberberg über Todtnau und das Wiesental

Aussichtspunkt am Silberberg


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09.09.2020

Schluchseeblick (dem Namen nach)

Wer hätte gedacht, dass sich gleich nach dem Umzug im September die Gelegenheit ergeben würde, die klimatischen Vorzüge des Hochschwarzwaldes richtig auszukosten. Der Sommer will noch nicht aufgeben und bringt nochmals eine Reihe von Hitzetagen im Tiefland, während man auf der Höhe die angenehme Spätsommerwärme genießen kann, in Kombination mit den frischen Nächten, die in der Hochtallage von Hinterzarten zuverlässig einstellige Tiefsttemperaturen bringen.

Was diese frischen Temperaturen außerdem mit sich bringen, ist morgendlicher Nebel. Nicht nur in Hinterzarten, sondern auch in den anderen Hochschwarzwaldtälern, vor allem aber an den Seen. So war an diesem Morgen auch der Schluchsee richtig schön eingenebelt. Unzählige Male war ich schon am Schluchsee gewesen, aber hatte dabei noch längst nicht alle möglichen Perspektiven abgelichtet, wie z. B. den Blick von den Hängen nordwestlich von Aha. Dort gibt es etwas weiter oben auch eine Kuppe, die anscheinend den Namen "Schluchseeblick" trägt (was etwas irreführend ist).

Bei diesem morgendlichen Spaziergang ist mir aufgefallen, wie sich meine Einstellung beim Fotografieren über die Jahre hinweg gewandelt hat. Ein paar repräsentative Gedanken:

  • 2008, Erzgebirge:: "Das ist so schön, das muss ich ablichten! Am besten als Panorama aus 9 Hochformatbildern nebeneinander, damit wirklich alles drauf ist."
  • 2012, Südschwarzwald: "Mist, das Licht ist nicht so, wie ich es wollte, und der Bildaufbau klappt auch nicht recht. Aber ich brauche ein Bild! Ein repräsentatives, das sich kommerziell verwerten lässt. Das muss doch irgendwie gehen!"
  • 2016, Schwäbische Alb: "Soll ich endlich wieder fotografieren gehen? Aber ich habe dieses Übungsblatt noch nicht bearbeitet. Scheiß Prüfungsvorleistung. Scheiß Studium. Ach, macht doch eh alles keinen Sinn."
  • 2019, Nordschwarzwald: "So ein Glück, dass das Wetter so ist wie erhofft. Wenn ich schon so weit fahren muss bis zur Hornisgrinde, dann muss sich das auch lohnen."
  • 2020, Südschwarzwald: "Ist das schön hier. Das Morgenlicht, der Nebel über dem See. Irgendwie will das mit dem Bildaufbau nicht klappen, die Bäume sind im Weg. Aber egal. Ich darf hier Bilder machen, ich muss nicht. Selbst wenn ich ohne Fotos heimkomme: Für das Naturerlebnis hat es sich gelohnt."
Am Ende habe ich dann doch noch Fotos mitgenommen. Auf dem Hügel, der sich "Schluchseeblick" nennt, auf dem aber ein Wald den Blick zum Schluchsee versperrt, kann man auf der anderen Seite zwischen den Bäumen über den Windgfällweiher (ebenfalls im Nebel) blicken.

Blick über den Windgfällweiher (im Nebel)

Am Kapellenkopf

Und ein Detail der Aussicht über den Schluchseenebel hat sich auf dem Rückweg dann auch noch angeboten.

Morgennebel über dem Schluchsee


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07.09.2020

Zurück im Hochschwarzwald

Ja, ich hatte solche Sehnsucht nach dem Hochschwarzwald, dass ich an diesem Tag einen größeren Ausflug gemacht und endlich wieder dem Feldberg einen Besuch abgestattet habe ...

... nein, nur Spaß. Es war nur eine Viertelstunde Fahrt (und ein etwas längerer Fußweg). Ich bin zurück in der Wahlheimat.

Diesmal ohne öffentliche Vorankündigung und ohne einen Abschieds-Beitrag zum alten Wohnort. Nachdem ich schon vor zwei Jahren die Rückkehr in den Südschwarzwald zuversichtlich öffentlich angekündigt hatte und nichts daraus wurde, war ich diesmal zurückhaltender. Und dass ich mich nicht öffentlich von Heckengäu, Nordschwarzwald und Stuttgart verabschiedet habe, hat mehrere Gründe. Zum einen ist es mir leider nicht gelungen, in der näheren Umgebung von Weil der Stadt einen Platz zu finden, an dem ich mich so wohl gefühlt hätte, dass mir ein Abschiedsbesuch wichtig gewesen wäre (am ehesten noch das Monbachtal, aber da hat es mit Fotos nicht mehr geklappt, weil die richtigen Wetterbedingungen gefehlt haben). Zum anderen ist es auch kein wirklicher Abschied von der Region Stuttgart. Mein Homeoffice ist jetzt zwar viel schöner gelegen als vorher, aber der Arbeitgeber bleibt in Stuttgart, wo ich weiterhin des öfteren anzutreffen sein werde. Wahrscheinlich wird sich dabei auch noch die eine oder andere Foto-Gelegenheit in der Umgebung auftun.

Mein Haupt-Fotorevier ist nun aber wieder die vertraute Umgebung. Hinterzarten, Feldberg, Titisee, Schluchsee und eine ganze Reihe von schönen Orten, die ich in sechs früheren Hochschwarzwald-Jahren nie abgelichtet habe. Auf meiner Foto-Landkarte sind noch einige Lücken zu schließen. Für die ersten Fotos habe ich allerdings einen Ort gewählt, der mir von unzähligen früheren Besuchen bestens bekannt ist: den höchsten Schwarzwaldberg. Fast zwei Jahre war es her, dass ich zuletzt eine Höhe von 1493m erreicht hatte, das musste einfach mal wieder sein.

Blick vom Feldberg zum Belchen

Sonnenuntergang am Feldberg


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16.07.2020

Lützenschlucht

Am Abend eines Regentages zieht es mich, sofern der Himmel nicht aufreißt, gerne mal an einen Nagoldzufluss, von denen es noch einige gibt, denen ich noch nicht die Ehre erwiesen habe. Diesmal war die Lützenschlucht bei Wildberg dran. Ihr landschaftlicher Charakter ist wie mein Zimmer: eher unaufgeräumt. Damit ist sie ein interessantes Stück Natur für Wanderer, aber eine Herausforderung für Landschaftsfotografen.

Lützenschlucht


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14.07.2020

Sommerliche Trockenheit

Ich sollte mehr Fotos machen, sage ich mir in letzter Zeit des öfteren. Trotz Sommer und trockener Witterung. Früher hat mich das doch auch nicht am Fotografieren gehindert. Es muss doch nicht immer Nebel sein. Angeleuchteter Altocumulus kann auch eine schöne Morgenstimmung machen.

Der innere Schweinehund lässt sich von solchen Gedanken aber nicht so leicht überzeugen. Den Wecker zu dieser Jahreszeit auf vor Sonnenaufgang zu stellen - meistens verzichte ich doch lieber darauf. Aber die Versuche der letzten Wochen, motivierende Gedanken zu finden, haben immerhin bewirkt, dass ich, als ich morgens in der beginnenden Dämmerung ganz dringend etwas im Bad erledigen musste, nicht gleich wieder ins Bett gegangen bin, als vor dem Fenster Altocumuluswolken zu sehen waren.

Es war allerdings wirklich völlig trockenes Wetter. Keine Spur von Nebel, nicht mal Tau gab es. Nur Altocumulus.

Sonnenaufgang auf dem Galgenberg bei Neuhausen

Sonnenaufgang auf dem Galgenberg bei Neuhausen

Da diese Morgenstimmung zwar schon irgendwie nett, aber dennoch nicht ganz befriedigend war, beschloss ich noch ein Stück weiter zu fahren, das Nagoldtal zu durchqueren und einen Spaziergang im Eulenbachtal bei Kapfenhardt zu machen, um herauszufinden, ob man dort mit dem morgendlichen Lichteinfall fotografisch etwas machen kann.

Ergebnis: Man kann, wenn man unbedingt will, sollte aber im Idealfall etwas früher dran sein als ich an diesem Tag.

Eulenbachtal

Am Eulenbach


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26.06.2020

Buchkopfturm-Aussicht nach der Kaltfront

Irgendwann habe ich mal die Teufelsmühle als das Nordschwarzwälder Äquivalent zum Schauinsland bezeichnet. Es gibt allerdings einen Aussichtsberg, auf den der Vergleich besser passt: den Buchkopf bei Oppenau mit einem Aussichtsturm, der, im Gegensatz zu dem auf der Teufelsmühle, jederzeit offen ist. Bis dahin kannte ich die Aussicht nur von der High-End-Webcam, die auf dem Turm installiert ist. Diese zeigt oft ansprechende Bilder und ist auf einen scheinbar idealen Bildausschnitt eingestellt. Das hat mir immer ein bisschen von der Motivation genommen, diesen Turm selbst zu besuchen - man sieht doch eh alles über die Webcam, warum soll ich dort noch Bilder machen?

Aber natürlich zeigt die Webcam nicht alles. Es gibt auch noch andere Blickrichtungen und Bildausschnitte, und die Webcam macht zwar in regelmäßigen Abständen ein Foto, aber verpasst alles, was zwischen diesen Aufnahmen passiert. Und da kann viel passieren. Gerade die Abendstimmungen nach Durchzug einer Kaltfront können sich im Schwarzwald bekanntlich sehr schnell wandeln. Und so konnte ich einige Momente einfangen, die die Webcam verpasst hat. Das erste Bild zeigt den letzten Schauer noch vom Parklpatz aus, die übrigen Bilder sind vom Turm aus aufgenommen.

Regenschauer über der Rheinebene

Schwarzwaldlandschaft nach einer Gewitterfront

Schwarzwaldlandschaft nach einer Gewitterfront

Abendstimmung auf dem Buchkopfturm

Abendstimmung auf dem Buchkopfturm

Sonnenuntergang auf dem Buchkopfturm

Sonnenuntergang auf dem Buchkopfturm

Sonnenuntergang auf dem Buchkopfturm

Sonnenuntergang auf dem Buchkopfturm

Sonnenuntergang auf dem Buchkopfturm


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20.06.2020

Regenbogen-Chasing

Kurz beim E-Center in Weil der Stadt etwas eingekauft und auf dem Heimweg einen eindrucksvollen Regenbogen erblickt. Da musste ich natürlich sofort die Einkäufe aus dem Rucksack räumen, die Fotoausrüstung einpacken und losfahren, in der Hoffnung, den Regenbogen mit vernünftigem Vordergrund ablichten zu können. Das ging deutlich besser als gedacht: Es handelte sich um eine langsam ziehende Schauerzelle, die sich bis nach Stuttgart verfolgen ließ, immer mit dem Regenbogen im Blick und mit genug Zeit, zwischendurch mehrmals auszusteigen und ein Stück zu Fuß zu gehen, um an eine gute Perspektive zu kommen.

Aufnahmen in der Nähe des Ihinger Hofes ...

Regenbogen

... über dem Hölzertal bei Magstadt ...

Regenbogen über dem Hölzertal

... am Hölzersee ...

Hölzersee mit Regenbogen

... und schließlich in Stuttgart auf einem - dem gerade abziehenden Regenguss sei Dank - nahezu menschenleeren Birkenkopf. Einen einzelnen Spaziergänger, irgendwo klein im Hintergrund, habe ich mir erlaubt wegzustempeln.

Regenbogen über dem Birkenkopf


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15.06.2020

Urlaub im Erzgebirge

Vor ein paar Monaten hätten wir noch nicht gedacht, dass wir ins Erzgebirge in den Urlaub fahren würden. Das Jahr 2020 hat uns wie so manche andere Leute zum Neuordnen unserer Urlaubspläne ermutigt. Der Tourismus innerhalb Deutschlands dürfte davon profitieren. Ob das auch für die Regionen gilt, die sonst weniger touristisch ausgerichtet sind, kann ich schwer einschätzen. Irgendein Politiker (ich glaube zumindest, das es ein Politiker war) soll ungefähr gesagt haben: "Die Leute fahren jetzt doch nicht nach Freiberg, um dort Urlaub zu machen". - Klar, viele Leute werden es nicht sein, die das machen. Aber wir wären auch nach Freiberg gefahren, wenn es dort eine gemütliche und preisgünstige Unterkunft mit Aussicht gegeben hätte. Nach einer gründlichen Suche in mehreren deutschen Mittelgebirgen fiel unsere Wahl dann auf ein Blockhaus bei Lengefeld im mittleren Erzgebirge.

Vorgesehen war ein fünftägiger Erholungsurlaub. Chillen, Spazieren und den einen oder anderen Ausflug machen, z. B. nach Altenberg, um zu schauen, ob dort alles noch so aussieht wie vor zehn Jahren. Und wie das so ist mit Fotografieren im Urlaub: Wenn ich vorhabe, viele schöne Fotos zu machen, dann mache ich nur ein paar wenige, wenn überhaupt. Wenn ich ausnahmsweise nur chillen will und keinerlei fotografische Ambitionen habe, dann läuft es gerade umgekehrt ...

Nach mehreren Regentagen vor unserer Ankunft deutete es sich an, dass es am ersten Urlaubsmorgen Nebel geben könnte. Wecker stellen oder nicht? Ich habe ein bisschen mit mir gerungen und dann beschlossen: Das ist ein Erholungsurlaub, ich schlafe aus. Daraufhin begab es sich, dass ich aus unerfindlichen Gründen um kurz nach vier aufwachte, aus dem Fenster schaute, sofort meinen Fotorucksack nahm, losfuhr, falsch abbog, schließlich im Industriegebiet von Marienberg landete, von dort aus einen Hügel mit Funkmast erblickte, diesen ansteuerte und zwischen Industriegebiet und Bundesstraße diese Aufnahmen machte.

Morgenstimmung bei Marienberg

Morgenstimmung bei Marienberg

Marienberg, Kirche im Frühnebel

Morgenstimmung bei Marienberg

Morgenstimmung bei Marienberg

Da auch Marienberg von Straßensperrungen betroffen war (da fühlt man sich ja wie zu Hause), konnte ich auf dem Rückweg nicht die vorgesehene Route nehmen und landete dadurch auf einer Nebenstraße mit dieser Aussicht auf die frühsommerliche Inversion - auch bei etwas härterem Licht eine Weile nach Sonnenaufgang noch sehenswert. Kein Autofahrer, der dort vorbeikam, konnte einfach weiterfahren. Es haben alle angehalten und Fotos gemacht. Ausnahmslos.

Blick zum Pöhlberg

Blick auf Mildenau und den Pöhlberg

Morgendliche Inversion im Frühsommer

Morgendliche Inversion im Frühsommer

Nach der Rückfahrt bot sich dieser Ausblick von der Ferienhausterrasse:

Morgennebel über Lengefeld

Und damit war mein fotografischer Ehrgeiz doch wieder geweckt. Diesmal habe ich tatsächlich den Wecker für den folgenden Morgen gestellt. Eine gute Entscheidung. Eine Inversionslage wie am Vortag gab es nicht, dafür schönen Talnebel bei Pockau.

Sonnenaufgang über dem Flöhatal

Morgenstimmung über dem Flöhatal

Sonnenaufgang über dem Flöhatal

Morgenstimmung bei Pockau

Für den nächsten Tag war viel Wetteraktivität angekündigt: reichlich Regen und Gewitter. Die Vorhersage lag nicht ganz falsch: etwa 20mm Niederschlag gab es an diesem Sonntag. Mir ist das ja deutlich lieber als Hitze ... Und das Potential für einen spektakulären Sonnenaufgang, bevor die Konvektion loslegte, war auch vorhanden - wurde aber diesmal nicht ausgeschöpft. Man kann nicht immer Glück haben. War trotzdem ganz nett.

Blick von der Annahöhe bei Sorgau

Was die reichlichen Niederschläge für den folgenden Morgen bedeuteten, war natürlich klar: Nebel! Also wurde der Wecker erneut gestellt. Und der frühmorgendliche Blick aus dem Fenster bestätigte meine Hoffnungen. Allerdings war es diesmal nicht so einfach wie am ersten Morgen. Es war keine Inversion mit fester Obergrenze. Der Nebel hatte sich überall über die Hügel gelegt, es gab keine Möglichkeit, in der näheren Umgebung darüber zu kommen. Bei Ansprung hatte ich klaren Himmel über mir und dachte, es könnte was werden mit den Nebelstimmungen.

Morgennebel bei Ansprung

Doch der Nebel setzte sich bis zum Sonnenaufgang auch dort durch. Bis dahin ein eher enttäschender Verlauf des morgendlichen Ausflugs ...

Aufziehender Nebel

Doch ich wollte mich noch nicht ganz geschlagen geben und fuhr in Richtung Rübenau, um noch etwas höher zu kommen. Das Problem ist: man kommt auf dieser Straße zwar auf gut 800m Höhe, aber hat nur Wald um sich herum, keine Aussicht. Obwohl - ist das wirklich ein Problem? Am Ende erwies es sich als Glücksfall. Das letzte Bild aus dem Urlaub ist das, das mir am besten gefällt.

Frühnebel und Morgenlicht im Wald

Und sonst so?

In Altenberg und Zinnwald sieht immer noch alles fast genauso aus wie damals vor zehn Jahren. Und nachdem ich einmal die Strecke Altenberg - Rehefeld- Moldava - Nové Město mit dem Auto abgefahren bin, die ich damals wie selbstverständlich im tiefsten Winter mit dem Fahrrad bewältigt hatte, bin ich echt beeindruckt, was ich früher alles auf mich genommen habe, um ohne Auto an meine Bilder zu kommen. Unglaublich, wie faul man wird, sobald man es sich leisten kann ...


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09.06.2020

Fuchsklinge

Puh, ist das umständlich hier im alten Blog. Jedes Bild manuell verkleinern (in zwei Größen), per FTP hochladen, den HTML-Codeschnipsel einfügen und für jedes Bild den Dateinamen und die Beschreibung manuell an zwei Stellen anpassen. Wochenlang habe ich mich darum gedrückt, aber da die neue Website immer noch etwas Zeit braucht, geht es doch erst mal hier weiter ... Aber nicht mehr lange, dann geht das Einfügen eines Bildes aus dem Archiv in den Blog mit einem einzigen Klick, und immerhin das Bildarchiv ist mittlerweile komplett.

Am Abend eines frühsommerlichen Regentages habe ich der Fuchsklinge einen Besuch abgestattet. Der Tälesbach fließt durch dieses Tal weitgehend parallel zu der Straße von Althengstett nach Hirsau, die normalerweise nur in eine Richtung (bergab) freigegeben ist. Diesmal durfte ich vom Gasthaus Fuchsklinge aber direkt zurück nach Althengstett fahren, ohne den Umweg über Hirsau zu nehmen, weil der untere Abschnitt der Straße komplett gesperrt war. Eine lästige Angelegenheit, wenn man aus dem Nagoldtal kommt, aber ich hatte ausnahmsweise mal einen Vorteil durch eine der vielen Straßensperrungen im Kreis Calw.

Damit genug zum Thema Straßen, zurück zur Natur - hier die Bilder vom Bach.

Tälesbach / Fuchsklinge

Tälesbach / Fuchsklinge

Tälesbach / Fuchsklinge


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21.05.2020

Hölzertal

Das Tal östlich von Magstadt war in Vor-Covid-19-Zeiten der schönste Teil meines Arbeitsweges. Vor allem im Spätherbst habe ich dort oft schöne Morgenstimmungen mit Nebel aus dem Busfenster beobachtet, aber anhalten und fotografieren war natürlich nicht drin. Das habe ich an diesem Feiertagsmorgen endlich nachgeholt.

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Hölzertal

Am Hölzersee ist man auch früh morgens an einem Feiertag nicht allein. Allerdings trifft man dort eher Angler als andere Landschaftsfotografen.

Hölzersee


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