Über mich

Selfie auf dem Piz Güglia

Motivation

Es gab eine Zeit, da sind mir die schönen Naturmomente und Wetterstimmungen noch ganz unerwartet begegnet. Und sie waren immer viel zu schnell vorbei. Erst wollte ich sie einfach nur festhalten, wenn sie zufällig vorbeikommen (mit einer ersten einfachen Kompaktkamera). Dann habe ich begonnen, diese Momente ganz bewusst zu suchen (mittlerweile mit einer Spiegelreflexkamera). Und nun begleitet mich die Landschaftsfotografie seit 14 Jahren.

Meine Begeisterung für die Landschaftsfotografie wurde begünstigt durch meinen ersten "eigenen" Wohnort: Elzach-Prechtal im mittleren/südlichen Schwarzwald mit seinen eindrucksvollen Landschaften. Da ich eine besondere Vorliebe für Schnee und eine besondere Abneigung gegenüber Hitze hege, habe ich das Elztal allerdings bald verlassen und meine Wahlheimat im Hochschwarzwald gefunden.

Geschichte

Eigentlich wollte ich mal Musiker werden. Oder Geisteswissenschaftler. Jedenfalls nicht so was Uncooles wie Informatiker. Auch den Versuch, ein Fotogewerbe mit der Zielgruppe Tourismusbranche und dem Schwerpunkt Landschaftsbilder und Panorama-Rundgänge zu etablieren, habe ich schon hinter mir. Es hat lange gedauert, bis ich mich auf realistische Ziele besonnen und es mit einem Medieninformatikstudium versucht habe ‐ doch auch das blieb ein Versuch. Um den Berufsabschluss doch noch zu erreichen, bin ich in ein Ausbildungsverhältnis gewechselt, das im Frühjahr 2021 enden wird. Dabei hatte ich das große Glück, einen Arbeitgeber zu finden, bei dem man bereits in der Ausbildungszeit zu einem großen Teil remote arbeiten kann, was mir ermöglicht hat, zurück in meine Schwarzwälder Wahlheimat zu ziehen, obwohl der Arbeitgeber in Stuttgart sitzt.

Philosophie

Ich mag schöne Landschaften und schöne Stimmungen, und diese möchte ich so zeigen, wie ich sie erlebt habe ‐ und nicht so, wie sie die meisten Likes bekommen. Daher ist mir ein realitätsnaher Bearbeitungsstil und eine natürliche Bildwirkung sehr wichtig.

Unter "schöne Landschaften" fällt für mich nicht nur unberührte Natur, sondern auch Kulturlandschaften. Und diese müssen nicht weit entfernt sein, um interessant zu sein. Die deutschen Mittelgebirgslandschaften bieten genug Motive für ein ganzes Fotografenleben. Eins der wenigen guten Bilder eines unbekannten Wasserfalles im Schwarzwald oder Aussichtsfelsens auf der Alb zu machen, das ist viel reizvoller als das tausendste FC-Galerie-Blockbusterbild vom Mesa Arch, Matterhorn oder Val d'Orcia.

Auch wenn ich zwischendurch Experimente mit anderen Foto-Genres unternommen habe: Richtig zu Hause fühle ich mich nur in der Landschaftsfotografie. Alles andere, von Makros bis Portraits, dürfen gerne andere Fotografen besser machen.

Abgesehen von 360°-Panoramen. Zu der Zeit, als ich damit versucht habe, Fuß zu fassen, nahm das allgemeine Interesse an dieser Technik bereits wieder ab. Ich setze sie trotzdem bis heute gerne ein. Wenn nicht die künstlerische Darstellung, sondern die Dokumentation eines Ortes im Mittelpunkt steht, kenne ich nach wie vor keine bessere Methode, um die Umgebung realistisch zu vermitteln.

Wohnorte

Die Orte, in deren Umgebung meine bisherigen Bilder entstanden sind:

Ausrüstung

Seit Frühling 2018:

Vorher habe ich eine Pentax K-5 (bis März 2011: K10D) mit Sigma-Zoomobjektiven von 10 bis 300 mm verwendet.

Das teuerste Stück meiner aktuellen Fotoausrüstung ist übrigens das Laowa-Weitwinkelobjektiv im Wert von etwa 500 €. Die Kamera und die übrigen Objektive liegen jeweils deutlich darunter. Jede Kamera mit Wechselobjektiven, die es heutzutage zu kaufen gibt, ist gut genug für gute Landschaftsbilder.

© 2020 Fotografie Michael Arndt
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