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27.03.2021

Auf der Suche nach dem Frühling

Im Hochschwarzwald ist immer noch etwas Schnee vom letzten Wintereinbruch übrig. Hier wird der Vorfrühling noch ein bisschen andauern. Deshalb habe ich mich heute in tiefere Lagen begeben, um zu schauen, ob diese ungeliebte Jahreszeit dort schon ein Ende hat. Tatsächlich kann man in der Rheinebene schon die ersten Bäume mit frischen grünen Blättern finden. Eigentlich ging es mir nur darum, einschätzen zu können, wie lange es noch dauert, bis Fotografieren wieder Sinn macht. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich ein Sonnenuntergangsbild aus dem Kaiserstuhl mitgenommen, auf dem ein paar blühende Bäume zu erkennen sind.

Sonnenuntergang bei Ihringen


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17.03.2021

Märzwinterfreuden

Ich hatte schon befürchtet, die Märzwinterepisode könnte zu Ende gehen, ohne dass es einmal einen anständigen Sonnenauf- oder -untergang gegeben hätte. Diese Befürchtung war zum Glück unbegründet. Der heutige Abend hatte alles, was man sich als winteraffiner Landschaftsfotograf wünschen kann.

Und das mit den Luftbildern mit Gegenlicht klappt auch immer besser.

Winterabend bei Breitnau

Winterabend bei Breitnau

Winterabend bei Breitnau

Und dann haben sich auch noch interessante Nebelschwaden über dem Höllental gebildet. Bis ich einen geeigneten Fotospot erreicht hatte, hatte sich der Nebel leider schon wieder etwas zurückgezogen, aber das konnte ich nach diesem herrlichen Sonnenuntergang verkraften. Und jetzt habe ich endlich auch ein Bild von den berühmten Kurven im Höllental.

Oberes Höllental mit B31


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17.03.2021

Mittagspause zwischen zwei Schneeschauern

Es ist noch einmal schön winterlich geworden im Hochschwarzwald, aber das richtige Licht für Fotos wollte sich bisher nicht einstellen. Zu viele Wolken. Als heute Mittag kurz ein bisschen Sonnenlicht durch eine Wolkenlücke schimmerte, entschloss ich mich zu einer spontanen Märzwinter-Dokumenationsaufnahme. Zum Glück liegt mein Homeoffice ja landschaftlich sehr angenehm. Und mittlerweile habe ich auch die Möglichkeit, solche Perspektiven einzufangen, ohne den heimischen Balkon zu verlassen. (Wer genau hinschaut, kann mich auf demselben erahnen, ganz rechts unten im Bild.)

Blick über Hinterzarten


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14.03.2021

Schneeschauerstimmungen

Kürzlich habe ich erwähnt, dass es zwei Wetterphänomene gibt, die eine Märzlandschaft aufwerten können: Nebel und Schnee. Eins davon hat sich nun eingefunden und wird mich wohl die kommende Woche noch öfter erfreuen: Der Winter meldet sich noch einmal zurück.

Die folgenden Bilder sind quasi im Vorbeifahren entstanden. Also angehalten habe ich natürlich schon. Und habe sogar einen Abstecher von der Bundesstraße auf den Wartenberg gemacht. Der Blick auf den frisch verschneiten Fürstenberg über der noch grünen Baar hat mir so gut gefallen ...

Blick zum Fürstenberg

... dass ich ihn noch aus einer anderen Perspektive ‐ eben vom Wartenberg aus ‐ ablichten wollte. Während ich auf dem Weg dorthin war, zog gerade ein Schneeschauer auf. Die Helligkeitsverhältnisse auf diesem Bild waren tatsächlich etwa so ‐ der Vordergrund wirkt deshalb dunkler, weil es da gerade nicht schneit.

Donaublick vom Wartenberg mit Schneeschauer

Wieder zurück im Tal der jungen Donau wollte ich noch eine weitere Perspektive versuchen, während der Schneefall sich noch verstärkte und diese Stimmungsbilder ermöglichte.

Schneefall vor dem Fürstenberg

Schneefall vor dem Fürstenberg

So macht das Wetter endlich wieder Spaß. Mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen ...


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09.03.2021

Märzlandschaft ohne Nebel

Dass ich den März nicht mag, habe ich, glaube ich, schon das eine oder andere Mal erwähnt. In diesem Monat ist die Landschaft einfach am wenigsten fotogen. Auch ein Grund, warum ich gerade des öfteren auf Luftbilder ausweiche. Da erkennt man nicht ganz so deutlich, in welchem Zustand die Wiesen sind. Es gibt theoretisch zwei Wettererscheinungen, die eine Märzlandschaft aufwerten können: Nebel und Schnee. Beide haben sich allerdings in letzter Zeit rar gemacht. Gestern gab es ganz unerwartet Nebel (da hatte ich natürlich keinen Wecker gestellt), heute wieder keine Spur davon. Aber wenigstens ein anständiges Morgenrot. Besser als nichts.

Blick über Reiselfingen


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06.03.2021

Neuschnee aus der Ferne

Auf dem Feldberg hat es endlich wieder Neuschnee gegeben. Ich hätte hinfahren können, um ein paar frische Winterbilder zu machen. Aber ich habe schon so viele Winterbilder vom Feldberg. Deshalb fand ich es diesmal reizvoller, eine der vielen neuen Perspektiven mit Feldbergblick festzuhalten, die mir mein Fluggerät mittlerweile bietet. In unmittelbarer Feldberg-Nähe hat man kaum Möglichkeiten, weil dort fast alles zu irgendwelchen Schutzgebieten gehört. Ich finde das (vor allem in Bezug auf Vogelschutzgebiete) auf der einen Seite natürlich ein bisschen ärgerlich, andererseits macht es aber auch ziemlich viel Spaß, herauszufinden, welche Perspektiven im legalen Rahmen möglich sind. Das Eckle bei Hinterzarten ist eine dieser bewaldeten Kuppen, auf denen ein Aussichtsturm gut aufgehoben wäre. Die Rundumsicht wäre beeindruckend, aber am schönsten ist der Blick über den Wald Richtung Feldberg.

Feldbergblick am Eckle

Feldbergblick am Eckle


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01.03.2021

Blick von der Mondhalde zum Mond (und Märzenbecher)

"Örtlich Nebel" verspricht die Wettervorhersage mit schöner Regelmäßigkeit. Vor allem am Rhein und Bodensee sollte er auftreten. Meistens ist es dann doch zu trocken. Also eigentlich immer. An diesem Morgen habe ich es trotzdem riskiert und bin in Richtung Rheinebene gefahren in der Hoffnung, während meiner Anfahrt würde sich dort noch Nebel bilden. Na ja. Für das bisschen äußerst örtlichen Nebel über dem Burkheimer Baggersee hat es sich nicht wirklich gelohnt, bis in den Kaiserstuhl zu fahren. Aber der Blick zu den Vogesen mit dem untergehenden Vollmond hat ein bisschen für den ausgebliebenen Nebel entschädigt.

Blick von der Mondhalde zu den Vogesen

Blick von der Mondhalde zu den Vogesen

Blick über Burkheim

Und anschließend bin ich noch einen kleinen Schlenker gefahren (ist das eigentlich ein rein schwäbischer Begriff, oder kennt man den auch im Schriftdeutschen?), um mich wie jedes Jahr meinem Endgegner, meiner Nemesis, meinem Kryptonit, wie auch immer man es nennen will, zu stellen: Märzenbecher. Jahr für Jahr versuche ich mich vergeblich an einem ansprechenden Landschaftsbild mit diesen Frühblühern, die mir meine Talentlosigkeit gnadenlos vor Augen führen, die ich ansonsten durch langjährige Routine verbergen kann.

Da das Licht am Honigbuck bei Freiburg absolut perfekt war, sind die Bilder diesmal nicht völlig missglückt, zufrieden bin ich trotzdem immer noch nicht wirklich ...

Märzenbecher am Honigbuck

Märzenbecher am Honigbuck


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26.02.2021

Balzer Herrgott und Fallerhof

Der Balzer Herrgott, ein in eine alte Buche eingewachsenes Christusbild, ist Wallfahrtsort und Touristenattraktion. Was er allerdings eher nicht ist: ein Motiv für Landschaftsfotografen. Das geht eher in Richtung Portraitfotografie. Letzten Sonntag war ich bei einer Wanderung erstmals dort vorbeigekommen und hatte festgestellt, dass man in der Nähe immer wieder zwischen den Bäumen erahnen kann, was man hier ohne Bäume für einen beeindruckenden Blick über das Wildgutachtal hätte. Deshalb wollte ich hier eins dieser Bilder von einem simulierten Aussichtsturm aus machen. Aber die Drohne blieb dann doch am Boden. Das durch Saharastaub getrübte Licht gab einfach nicht genug her. Deshalb habe ich mich doch dem Christus gewidmet, der im diffusen Morgenlicht eine gute Figur machte, so dass man auch auf den Fotos erahnen kann, welche besondere Atmosphäre dieser Ort hat.

Balzer Herrgott

Balzer Herrgott

Wofür der Saharastaub ansonsten noch einigermaßen brauchbar ist: Bilder im Gegenlicht mit Hügeln, die im Dunst verschwinden. Dass der berühmte Fallerhof aus einer alten Fernsehserie irgendwo in der Nähe ist, war mir bewusst, aber dass ich ihn hier zufällig abgelichtet hatte, ist mir erst hinterher aufgefallen.

Unterfallengrundhof (


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20.02.2021

Am schönen blauen Bodensee

Wir haben an diesem Wochenende einen Ausflug gemacht, um einfach mal raus zu kommen. Nicht wirklich um zu fotografieren. Was soll man auch fotografieren im nachmittäglichen Gegenlicht?

Aber die Kamera nehme ich natürlich trotzdem immer mit. Man kann ja nie wissen.

Blick auf Bodensee und Alpen

Leuchtturm Lindau


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20.02.2021

Ein Morgen, zwei Kameras

Ein bisschen enttäuscht bin ich ja schon über das frühe (mutmaßliche) Ende des Winters. Aber wer braucht schon Schnee, wenn es Nebel gibt? ‐ Zugegeben, Schnee wäre mir lieber. Aber Nebel hat immerhin den Vorteil, dass er in schattigen Bereichen nicht wochenlang unansehnlich vor sich hin schmilzt.

Heute war ich also endlich wieder "richtig" zum Fotografieren unterwegs. Nicht wie in den letzten Tagen nur in versteckten, abgeschiedenen Waldlichtungen zum unbeobachteten Üben und Testen, sondern in Stadtnähe für ernst gemeinte Landschaftsbilder. Das war heute ein Morgen, der für Fotos sowohl vom Boden aus als auch aus der Luft geeignet war.

Sonnenaufgang über Rudenberg

Frühnebel über Neustadt

Morgenstimmung bei Rudenberg

Morgenstimmung bei Rudenberg


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