Bach

Trebnitzgrund

09.11.2009
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Die Trebnitz, ein Zufluss der Müglitz, ist mit einer Länge von gut 12 km einer der längsten naturnahen und unverbauten Bachläufe Sachsens. Die Quellen bei Liebenau liegen 580m und 620m hoch, auf einer Höhe von 280m mündet der Bach in Schlottwitz in die Müglitz. Im Frühling ist das beschauliche Flusstal eine Attraktion für Blumen- und Vogelfreunde, doch auch im Herbst lohnt sich ein Ausflug dorthin.

Die ersten 7 Bilder sind am 26. 10. 2009 entstanden und zeigen die obere Hälfte des Tales. Die weiteren Bilder sind am 9. 11. aufgenommen, als die Bäume ihr Laub schon größtenteils abgeworfen hatten.

Text der Infotafel zum folgenden Bild:
Froschtümpel
In dem leider vor einigen Jahren abgebrannten Blockhaus wohnte einst Revierförster Berthold, der sich sehr um die Natur des Trebnitzgrundes verdient gemacht hat. Dieser von ihm angelegte Tümpel ist in jedem Frühjahr für einige Tage der Anziehungspunkt für hunderte paarungswilliger Grasfrösche. Aus den dicken Laichballen entwickeln sich Kaulquappen und später wieder Frösche, die falls sie nicht zur Nahrung von Ringelnattern, Kreuzottern oder Störchen werden, später zu diesem Tümpel zurückkehren. Frösche vertilgen im Laufe ihres Lebens große Mengen an Fliegen, Mücken und anderen Insekten, verhindern somit auch Massenvermehrungen von Schädlingen. In einem gesunden Waldökosystem sind alle Tier- und Pflanzenarten so aufeinander abgestimmt, dass keine Art auf Kosten anderer überhand nehmen kann.

Text der Infotafel zum folgenden Bild:
Die alte, historische Steinbrücke über den Trebnitzbach wurde früher für den Kirschsteig genutzt, der von Neudörfel durch den Trebnitzgrund nach Liebenau führte. Neudörfel gehörte damals zur Kirchengemeinde Liebenau. Da 1477 die erste urkundliche Erwähnung von Neudörfel ist, kann davon ausgegangen werden, dass damals schon eine Brücke aus Holz bestand. Durch Hochwasser der Trebnitz und durch Witterungseinflüsse wurde der Übergang oftmals beschädigt oder weggerissen. Aus diesen Gründen baute man eine feste Steinbrücke, damit die Kirchgänger trockenen Fußes nach Liebenau gehen konnten. Als 1555 Neudörfel zur Kirchengemeinde Dittersdorf kam, wurde die Steinbrücke nur noch als Kommunikationsweg genutzt. Dieser Weg war damals die einzige Verbindung von Liebstadt über Berthelsdorf, Neudörfel in das Müglitztal. Im Laufe der Jahre ist die alte, historische Steinbrücke verfallen. Sie wurde nun im Oktober 1999 von der Baufirma Zimmermann/ Glashütte, nach alten Vorlagen restauriert.

Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt des Treblitzgrundes auf osterzgebirge.org

Wanderung Lausitzer Gebirge / Böhmische Schweiz

Diesmal führte die Wanderung von Česká Kamenice über den Kaltenberg (Studenec) in die Böhmische Schweiz bis Mezní Louka.


Morgens vor der Wanderung entstanden: dieses Bild von der Landschaft an der Quohrener Kipse bei Karsdorf.

Zum (meteorologischen) Herbstbeginn

… einige Bilder aus verschiedenen Gegenden:

bei Cínovec

Unterer Speichersee bei Altenberg

Wilde Hölle und Carolafelsen, Sächsische Schweiz

Wilde Weißeritz unterhalb der Talsperre Lehnmühle

Grau in grau

Eine Woche lang aufliegende Wolken, also andauernder Nebel und zwischendurch immer wieder Regen, dabei einmal über 40mm in einer Nacht – wie gut, dass man die Siebenschläferregel nicht wörtlich nehmen darf.

Ein wenig Farbe hatte die Landschaft wenigstens zu bieten …

… aber Schwarzweißbilder waren doch am besten geeignet, um diese Stimmung wiederzugeben.

Frühsommermorgen bei Bärenstein

Sonnenaufgang und eine Impression aus dem Müglitztal

Ravennaschlucht

Zwei der Wasserfälle:

Frost in der Ravennaschlucht

…ließ dieses bizarre Bild entstehen:

Drei Tage später sah es schon wieder nach Vorfrühling aus.

Grüner Winterwald

20.01.2008
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Schon beinahe sommerlich mutete die Landschaft an diesem Bach bei Blasiwald auf 950m Höhe an:

Wasserfall

… in der Ravennaschlucht.