Lentis

Eine alles andere als gelungene, rein dokumentarische Aufnahme: so ausgeprägte Lenticulariswolken sind außerhalb der Hochgebirge selten.

Die mäßige technische Qualität lag auch an einem Defekt in der Kamera, die ich daraufhin zur Reparatur schickte und deshalb fünf Wochen nicht einsetzen konnte. Einige durchaus fotogene Tage im Dezember musste ich vorübergehen lassen, ohne sie festhalten zu können …

Über den Wolken

Rückblickend betrachtet: eine Abendstimmung, wie ich sie bis heute nicht wieder erlebt habe. Und noch heute ärgere ich mich, dass ich die Bilder versehentlich alle mit ISO 400 aufgenommen habe, so dass das Bildrauschen in den dunklen Bereichen ein echtes Problem wurde, und dass ich zudem vom Raw-Format noch nichts wissen wollte.
Hier also das Ergebnis des wilden Geknipses in alle Richtungen vom Schauinsland-Turm – zumindest ein paar Bilder lassen die Stimmung doch erahnen:

Die gute alte Zeit mit der Ricoh Caplio G3

Die Kamera, mit der ich meine ersten Knipsversuche unternommen habe, produzierte Bilder mit einer Auslösung von 3 Megapixel (wobei man sich die 100%-Crops besser nicht anschauen sollte) und unansehnliches Bildrauschen schon bei niedrigster Empfindlichkeit. Erst hatte ich viel Spaß mit dem Gerät, später dann, als die Ansprüche an die eigenen Bilder höher wurden, auch immer mehr Frust. Doch ein paar Bilder aus dieser Zeit sind übriggeblieben, die man noch vorzeigen kann.

Ulm, 21. 9. 2007 – ohne Stativ und ohne Nachbearbeitung (außer zurechtschneiden und nachschärfen):

Inzwischen schon fast ein historisches Bilddokument: der Ulmer Hauptbahnhof von der alten Fußgängerbrücke aus aufgenommen.

12. 9. am Titisee:

Dieses Bild habe ich nur versehentlich überbelichtet – das Ergebnis war mein nach eigener Einschätzung bestes Bild aus der Zeit vor der DSLR:

Panoramen: gar nicht so einfach, wenn sich die Belichtung nicht manuell festlegen lässt…