Ostermontags-Inversion

Dass ich den März mit seinen kahlen, unfotogenen Landschaften nicht besonders mag, habe ich, glaube ich, schon das ein oder andere Mal erwähnt. Glücklicherweise hat fast jeder März Tage, an denen er mit sich selbst nicht zufrieden ist und versucht, einen anderen Monat zu imitieren. Einen Januar z. B. mit frischem Schnee. Oder, wie im konkreten Fall, einen November mit Inversionswetterlage und Bodenfrost.

Knapp über der Nebelobergrenze befand man sich an diesem Morgen auf dem Schneckenhäule bei Frankenhofen, dem mit 769 m höchsten Punkt der Stadt Ehingen (die sich in diesem Bereich sehr ländlich präsentiert). Über dem Nebel waren am Horizont die Alpen zu erahnen, auf dem dritten Bild ist im Hintergrund die Zugspitze zu sehen.

Frankenhofen, 28. 3. 2016

Frankenhofen, 28. 3. 2016

Frankenhofen, 28. 3. 2016

Frankenhofen, 28. 3. 2016

Frankenhofen, 28. 3. 2016

Spätwintermorgen

Eine Woche Winterwetter hatte der Januar gebracht. Dann war es vorbei, zumindest im Süden abseits der höchsten Berglagen. Der „Winter“ 2015/16 wird hier dem Rekord-Mildwinter 2006/07 in der Statistik ernsthafte Konkurrenz machen. Zum Glück ist der Februar – wie schon letztes Jahr der November – kurz vor seinem Ende noch zur Vernunft gekommen und hat zumindest den Hochlagen der Alb noch eine fototaugliche Winterwetterlage gebracht.

Westerheim, 26. 2. 2016

Westerheim, 26. 2. 2016

Westerheim, 26. 2. 2016

Westerheim, 26. 2. 2016

Westerheim, 26. 2. 2016

Westerheim, 26. 2. 2016

Messelstein-Aussicht bei bestem Winterwetter

Da war sie, eine dieser seltenen Wetterlagen, bei denen sich nördlich statt südlich der Alb der Nebel hält. Leider bin ich erst abends zum Fotografieren gekommen, als dieser sich schon weitgehend aufgelöst hatte. Daheim in Bermaringen war die Landschaft zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr besonders fotogen. Die Sonne hatte den Schnee auf den Bäumen komplett weggebrutzelt. Auf den Höhen der Ostalb nördlich von Geislingen war es dagegen den ganzen Tag frostig und längere Zeit neblig gewesen, dadurch präsentierte sich die Landschaft noch komplett in Weiß. Also stattete ich dem Messelstein einen Besuch ab, einem Felsen oberhalb von Donzdorf mit schöner Aussicht, aber ein Stück entfernt vom nächsten Parkplatz, was den Vorteil hatte, dass der Schnee dort noch nicht zertrampelt war, obwohl er schon einige Tage alt war.

Es fühlte sich gut an, an diesem Abend einerseits zu erkennen: Der Winter kann es noch. Und andererseits: Ich selbst habe es auch noch nicht verlernt – also genau den richtigen Ort zur richtigen Zeit zu treffen – obwohl ich in den vergangenen Monaten kaum zum Fotografieren gekommen bin.

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Messelstein bei Donzdorf, 20. 1. 2016

bei Donzdorf, 20. 1. 2016

Sonnenaufgang auf dem Hohenneuffen

Da liegt endlich mal Schnee, und dann will sich die Sonne für die Fotos nicht zeigen. Gut, sie kam fast überall durch, nur nicht auf der Alb, weil die fast vollständig unter einer Hochnebeldecke lag. Nördlich und südlich davon war der Himmel klar, aber die Schneelage schlechter. Mit der Burg Hohenneuffen habe ich aber doch noch ein Plätzchen für die Bilder dieses winterlichen Sonnenaufgangs gefunden.

Hohenneuffen, 18. 1. 2016

Hohenneuffen, 18. 1. 2016

Hohenneuffen, 18. 1. 2016

Es gibt ihn noch!

Was war das für ein Dezember!

Für einen wetter-, foto- und schneebegeisterten Menschen gehört es zumindest zu dieser Jahreszeit zur täglichen Routine, die Wetterkarten und Prognosediagramme zu studieren und bei zu mildem Wetter die Chance auf eine baldige Wetterbesserung abzuschätzen. In diesem Monat kam man sich dabei vor wie in einem surrealen Film. Das war die wohl hartnäckigste, eingefahrenste, aussichtsloseste Extrem-Mildwetterlage, seit es elektronische Vorhersagemodelle gibt. Jeden Tag das gleiche Bild: Ein Kälteeinbruch war sowieso immer ausgeschlossen, selbst ein Absinken der Temperaturen auf für die Jahreszeit normale Werte schien für einen Zeitraum von zwei Wochen meistens so gut wie unmöglich. Irgendwann habe ich gelernt, die Logik der Fantasy-Welt dieses surrealen Films zu akzeptieren und einfach den Sonnenschein und die Frühlingstemperaturen zu genießen. Das wurde dadurch erleichtert, dass es keinen Grund gab, neidisch auf die Hochlagen der Alpen zu schauen, denn auch die hatten in den besiedelten Gebieten (also bis knapp über 2000m) nirgends nennenswerten Schnee.

Doch dann geschah das Wunder in den ersten Tagen des neuen Jahres: Es begann eine Umstellung der Großwetterlage, wovon vorerst nur die Nordosthälfte Deutschlands profitierte, aber ab der Monatsmitte endlich auch der Süden. Hier die Eindrücke vom ersten zaghaften Vorstoß des Winters auf der Alb:

Westerheim, 14. 1. 2016

Westerheim, 14. 1. 2016

Westerheim, 14. 1. 2016

Klifflinie und Nebel-Molassemeer

Ein Versuch, die Landschaft so zu zeigen, wie sie vor 17 Millionen Jahren ausgesehen hat, als das Molassemeer die heutige Flächenalb bedeckte. Nicht ganz authentisch, weil das Meer nicht bis ans Ufer reicht und Offshore-Windparks damals noch nicht üblich waren.

Temmenhausen, 3. 11. 2015

Temmenhausen, 3. 11. 2015

Anschließend auf der Fahrt nach Ulm: Unterwasserbilder. Wollte ich auch schon lange mal machen.

Tomerdingen, 3. 11. 2015

Tomerdingen, 3. 11. 2015