Küchenschellen auf dem Haarberg

Das Thema Küchenschellen hatte ich eigentlich mit den Aufnahmen vom Digelfeld vor zwei Jahren für mich abgeschlossen. Aber da war gerade immer noch die neue Kamera (und immer noch mit Klappdisplay und blumentauglichem Objektiv), also machte ich mich doch wieder auf den Weg. Diesmal zum Haarberg bei Reichenbach im Oberen Filstal. Erneut war ich beim Fotografieren nicht allein: Benjamin Waldmann hatte sich ebenfalls dieses Ziel ausgesucht und gab mir die Gelegeneit, das Olympus 60mm-Makroobjektiv auszuprobieren. Leider erwies ich mich als unfähig, auf die Schnelle mit dem ungewohnten Abbildungsmaßstab klarzukommen, und habe dann doch die meisten Bilder mit dem Sigma ohne Makrofunktion gemacht.

Haarberg, 7. 4. 2018

Haarberg, 7. 4. 2018

Haarberg, 7. 4. 2018

Haarberg, 7. 4. 2018

Christrosen und Stinkende Nieswurzen

Das mit den Frühblüherfotos wird für mich nie zu einer Leidenschaft werden. Aber wie schon erwähnt, geht es mit neuem Objektiv und Klappdisplay um einiges einfacher als früher. Zeitlich zwischen Märzenbechern und Küchenschellen gelegen findet man bei Bermaringen im Wald Christrosen, die mir persönlich noch besser gefallen als die beliebten Küchenschellen. Man kennt sie vor allem als Zierpflanzen, möglicherweise haben sie sich auch von den nahegelegenen Krautgärten aus verbreitet. Wie auch immer – die folgenden Bilder zeigen ausschließlich wildwachsende Blüten im Wald.

Bermaringen, 31. 3. 2018

Bermaringen, 31. 3. 2018

Bermaringen, 31. 3. 2018

Bermaringen, 31. 3. 2018

Bermaringen, 31. 3. 2018

Dass die Christrosen und die Stinkenden Nieswurzen miteinander verwandt sind, hat mich zunächst ein wenig überrascht. Wobei ich die Stinkende Nieswurz trotzdem schöner finde als ihren Namen. Und sie bringt schon früh ein bisschen Grün in die kahlen Wälder.

Bermaringen, 31. 3. 2018

Bermaringen, 31. 3. 2018

Märzenbecherzeit

Die Zeit im Jahr, zu der man auf der Alb als Landschaftsfotograf die Auwahl hat zwischen einem Märzenbecherwald, einem anderen Märzenbecherwald und noch vielen weiteren Märzenbecherwäldern … Mit Klappdisplay und einem 60mm/2,8-Objektiv ist das etwas angenehmer als früher, aber trotzdem muss ich mich an das Thema Blumen erst herantasten.

Treffensbuch, 29. 3. 2018

Treffensbuch, 29. 3. 2018

Treffensbuch, 29. 3. 2018

Winterlinge im Nebel

Die neue Kamera ist da! Diesmal habe ich nicht nur das Kameramodell, sondern gleich das ganze System gewechselt – hin zu Micro Four Thirds, die neue (gebraucht gekaufte) Kamera ist eine Panasonic GX80. Wie vor sieben Jahren die K-5 habe ich auch diese Kamera im März angeschafft, dem schlechtesten Monat für Landschaftsbilder, und musste sie trotzdem gleich ausprobieren. An das 4:3-Format muss ich mich noch gewöhnen, die ersten Aufnahmen habe ich gleich wieder auf das gewohnte 3:2 zurechtgeschnitten …

Bermaringen, 15. 3. 2018

Winterabend bei Donnstetten

Donnstetten liegt direkt am Römerstein, der höchsten Erhebung der mittleren Alb, von der man aber keine Aussicht hat, wenn man nicht den Turm besteigt (und der ist nur eingeschränkt geöffnet). Allerdings gibt es auch sonst in der Umgebung des Dorfes ein paar nette Aussichtspunkte, vor allem einen schönen Felsvorsprung im Süden. Den musste ich mir an diesem Abend leider mit einem anderen Fotografen teilen, deshalb verließ ich den Aussichtspunkt bald wieder und erkundete die Hänge drumherum. Im nachhinein nicht die schlechteste Entscheidung.

Donnstetten, 21. 2. 2018

Donnstetten, 21. 2. 2018

Donnstetten, 21. 2. 2018

Donnstetten, 21. 2. 2018

Hungerbrunnen und ein Blick auf Ulm

Im Mai 2018 habe ich den Entschluss gefasst, nun doch wieder für jeden Fotoausflug einen eigenen Beitrag zu erstellen, rückwirkend bis zum Jahresbeginn. Warum ich im Januar keine Bilder gemacht habe, kann ich mittlerweile nicht mehr sagen. Ich meine mich zu erinnern, dass das Wetter ziemlich unbefriedigend (d. h. zu mild und schneearm) war. Im Februar gab es dagegen wieder anständige Schneefallereignisse. Und gleichzeitig einen hohen Grundwasserstand auf der Alb, so dass der Hungerbrunnen bei Heldenfingen wieder Wasser führte. Die periodische Quelle ist nicht einfach zu fotografieren, und das Bild ist auch eher dokumentarisch. Aber da man das Motiv selten ablichten kann, erst recht mit frischem Schnee, zeige ich die Aufnahme trotzdem.

Hungerbrunnen bei Heldenfingen, 17. 2. 2018

Anschließend fuhr ich nach Neu-Ulm, um ein Motiv abzulichten, das im Gegensatz zum Hungerbrunnen oft fotografiert wird, aber ebenfalls selten mit Neuschnee. Das Schönste an Neu-Ulm soll ja der Blick auf Ulm sein. 😉 Leider ist dieser Spruch tatsächlich nicht ganz falsch. Neu-Ulm hat keine Altstadt und auch sonst keine besonders fotogenen Ecken – bis auf das Donauufer.

Blick auf Ulm, 17. 2. 2018