Frühnebel im Heckengäu

12.05.2020
Kategorie: Allgemein

Im Herbst und Winter war ich des öfteren dankbar dafür, nicht mehr in einem Nebelloch wie dem Donauumfeld zu wohnen, aber zugleich fehlen mir vor allem in den anderen Jahreszeiten die Gelegenheiten für Nebelbilder. Nach dem Regen vom Vortag lag Weil der Stadt an diesem Morgen ausnahmweise komplett unter einer Nebeldecke. Von dieser Stelle an der Ostelsheimer Steige blickt man normalerweise direkt auf die Stadt:

Weil der Stadt, 12. 5. 2020

Der folgende Aussichtspunkt bei Renningen ist schwieriger zu erreichen, als es aussieht. Es führt kein Weg hin, man muss sich durch ein dichtes Waldstück kämpfen und anschließend am Rand eines Ackers des Ihinger Hofes durch kniehohes klatschnasses Gras. (Was tut man nicht alles für ein schönes Foto, dachte ich mir, kurz bevor ich meine Bilder von Januar 2009 ins neue Archiv eingepflegt habe. Damals so: Knappe zwei Stunden Zugfahrt von Helmsdorf nach Altenberg, dann mit dem Rad weiter, 16 Kilometer, 300 Höhenmeter, deutliche Minusgrade, teilweise schneebeeckte Straßen, und das Ganze dann nach Sonnenuntergang wieder zurück. So motiviert müsste man sein …)

Renningen, 12. 5. 2020

Das nächste ging ganz ohne Aufwand, direkt an der Straße.

Renningen, 12. 5. 2020

Anschließend habe ich mich in den Nebel hineinbegeben, um die beiden Weiher südlich von Weil der Stadt abzulichten, die nicht ganz so fotogen sind, wenn man alles sieht.

Storchenweiher bei Weil der Stadt, 12. 5. 2020

Maisenbachweiher  bei Weil der Stadt, 12. 5. 2020

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