Alb-Inversion auf dem Lochenstein

10.11.2019
Kategorie: Allgemein

Wie schon gesagt: So eine Fotowetterlage an einem Wochenende, das ist ein besonderer Glücksfall. Das muss man auskosten, da dürfen die Anfahrten auch mal etwas länger sein als üblich. Nach den stimmungsvollen Wintersonnenuntergang auf der Hornisgrinde war für den folgenden Morgen Nebel angekündigt. Um auf eine mögliche längere Anfahrt vorbereitet zu sein, habe ich den Wecker auf eine sommerliche Uhrzeit gestellt und dann die Nebelverhältnisse gecheckt. Über Nacht hat sich eine der eher seltenen Lagen eingestellt, bei denen sich zwischen Schwarzwald und Alb ein Nebelmeer bildet. Perfekt für Aussichten vom Albtrauf – das bedeutete allerdings eine ähnlich weite Fahrt wie am Abend zuvor, und das auch noch im Nebel.

Wenn ich schon so weit fahren musste, dann wollte ich auch eine neue Perspektive sehen, von einem der höheren Aussichtspunkte auf der westlichen Alb. Nur einer kam nicht in Frage: das Zeller Horn mit Blick auf die Burg Hohenzollern, da ich nach dem vorigen Abend keine Lust hatte, meinen Standort erneut mit zehn anderen Fotografen zu teilen. Etwas weiter südwestlich liegt der Lochenstein, von dem man ebenfalls die Burg sieht, wenn auch etwas entfernter und versteckter. Nebenbei war die Albhochfläche die Gegend in Baden-Württemberg, der zwei Tage zuvor am meisten Neuschnee zuteil geworden war – noch mehr als den Schwarzwaldgipfeln. Daher war der Schnee an diesem Morgen zwar schon gründlich angetaut, aber noch reichlich vorhanden.

Ungewohntes Gefühl an diesem Morgen: Bei Sonnenaufgang auf der Alb fotografiert haben, dann heimfahren und nicht in Bermaringen, sondern in Weil der Stadt ankommen.

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

Lochenstein, 10. 11. 2019

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