Nebelmeer unter dem Kybfelsen

Eigentlich hatte ich gar nicht geplant, an diesem Tag noch Fotos zu machen. Tagelanges Tauwetter und grauer Himmel – auch wenn dieser zunehmend Lücken zeigte – versprachen keine fotogene Stimmung. Es sollte eher ein Erkundungsspaziergang zum Kybfelsen bei Freiburg werden. Ich kann nur jedem empfehlen, der sich zu diesem Aussichtspunkt aufmacht, auf den markierten Wegen zu bleiben und nicht den Fehler zu machen, einen vermeintlich kürzeren Weg auszuprobieren, der mitten im Wald aufhört, und dann einfach quer durch den Wald hinaufzusteigen in der Hoffnung, wieder auf den richtigen Weg zu treffen. Dabei kann es durchaus passieren, dass man auf keinen Weg mehr trifft, der Hang immer steiler wird, der Untergrund nur aus lockerem Geröll, nassem Laub und Schneematsch besteht und man irgendwann an Stellen kommt, wo es kein Vor und kein Zurück mehr zu geben scheint.
Immerhin – ich habe wohl tatsächlich den kürzestmöglichen Weg gefunden, denn nach dem abenteuerlichen Aufstieg kam ich genau am Kybfelsen heraus. Endlich wieder sicheren Grund unter den Füßen zu haben und dann auch noch völlig unerwartet auf dieses schöne Nebelmeer blicken zu können – es war zwar kurz vor Weihnachten, aber es fühlte sich an wie Ostern …


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